Donnerstag, 26. April 2018

Keith Johnstone:

>An artist who is inspired is being obvious. He's not making any decisions, he's not weighing one idea against another. He's accepting his first thoughts. How else could Dostoyevsky have dictated one novel in the morning and one in the afternoon for three weeks in order to fulfil his contracts? If you consider the volume of work produced by Bach then you get some idea of his fluency (and we've lost half of it), yet a lot of his time was spent rehearsing, and teaching Latin to the choirboys. According to Louis Schlosser, Beethoven said: 'You ask me where I get my ideas? That I can't say with any certainty. They come unbidden, directly, I could grasp them with my hands.' Mozart said of his ideas: 'Whence and how they come, I know not; nor can I force them. Those that please me I retain in the memory, and I am accustomed, as I have been told, to hum them.' Later in the same letter he says: 'Why my productions take from my hand that particular form and style that makes them Mozartish, and different from the works of other composers, is probably owing to the same cause which renders my nose so large or so aquiline, or in short, makes it Mozart's, and different from those of other people. For I really do not study or aim at any originality.'<

>Students need a 'guru' who 'gives permission' to allow forbidden thoughts into their consciousness. A 'guru' doesn't necessarily teach at all. Some remain speechless for years, others communicate very cryptically. All reassure by example. They are people who have been into the forbidden areas and who have survived unscathed. I react playfully with my students, while showing them that there are just as many dead nuns or chocolate scorpions inside my head as there are in anybody's, yet I interact very smoothly and sanely. It's no good telling the student that he isn't to be held responsible for the content of his imagination, he needs a teacher who is living proof that the monsters are not real, and that the imagination will not destroy you.<

Mittwoch, 25. April 2018

Lebewesen:

An sich ist es bemerkenswert, von  so einer großen Fülle von Phänomenen umgeben zu sein, von denen sich ein jedes um die eigene Fortexistenz und Vervielfältigung kümmert.

Das Schöne, das Wahre, das Gute:

Im Leben von Menschen gewinnt häufig die Idee des Guten zum ersten Mal tieferen Inhalt, wenn der Mensch seine erste nähere Bekanntschaft mit einem hochgradig konstruktiven Menschen macht. Die Idee des Schönen, wenn der Mensch ein Objekt oder Objekte findet, an denen er sich regelrecht nicht mehr satt sehen kann. Die Idee des Wahren, wenn er erstmalig ein Thema oder Themen findet, über die er sich nicht genug informieren, über die er regelrecht permanent nachdenken kann.

Sonntag, 22. April 2018

Der Wille:

Ein wichtiges Merkmal, das den Menschen von anderen Tieren unterscheidet, ist seine Fähigkeit, etwas bewusst-explizit zu wollen. Wenn auch unterschiedliche Menschen in unterschiedlichen Ausmaßen von diesem Vermögen Gebrauch machen, ist der menschliche Wille dennoch dadurch charakterisiert, dass er sich prinzipiell ausformulieren lässt. Ein ausformuliertes Wollen bringt, verglichen mit einem diffusen Streben, den Vorteil mit sich,  dass es sich verhältnismäßig effektiv gegen eine Vielzahl von in der Zeit-Dimension auftretenden Widerständen verwirklichen lässt.

Samstag, 21. April 2018

Willensstärke:

Wenn man etwas tun will, werden sich des öfteren Impulse einstellen, anstatt dessen etwas anderes zu tun, und also die gewollte Handlung nicht auszuführen. Willensstärke besteht nun darin, die gewollte Handlung dennoch zu tun.

Wenn man etwas Bestimmtes nicht tun will, werden sich gegebenenfalls Impulse einstellen, die nicht-gewollte Handlung dennoch zu tun. Willensstärke besteht nun darin, diesen Impulsen nicht Folge zu leisten, und also die nicht-gewollte Handlung nicht zu tun.

Intelligenz als die Fähigkeit zum Schlussfolgern:

Menschen unterscheiden sich darin, wie effektiv sie Schlüsse ziehen. Wird eine Person beispielsweise regelmäßig mit dem Phänomen A konfrontiert, so wird sie gegebenenfalls induktiv eine Beziehung zwischen dem Phänomen A und dem Phänomen B annehmen oder feststellen. Beobachtet sie nun im konkreten Fall das Phänomen A, und weiß sie um den Zusammenhang zwischen den Phänomenen A und B, kann sie dieses Wissen dazu verwerten, um deduktiv schlussfolgernd auf die konkrete Beschaffenheit des Phänomens B zu schließen bzw. die konkrete Beschaffenheit des Phänomens B einzugrenzen.

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Z.B.: Empirisch können wir für Menschen eine Beziehung zwischen Körperhöhe und Körpermasse feststellen und quantifizieren. Ist uns nun, im konkreten Fall, die Körperhöhe einer Person bekannt, können wir dieses Wissen verwerten, um eine Vermutung bezüglich der Körpermasse dieser Person aufzustellen.
>The problems of inner-city schools are g related and epitomize what Humphreys has referred to as inadequate learning syndrome, or ILS. Observing educators' attempts to improve learning in inner-city schools, Maeroff noted: "[T]here is a tendency to revel delusions of improvement. Order may be restored, but oppression reigns. Test scores may rise, but concepts remain ungrasped. Facts may be memorized, but students cannot apply them in solving problems. Dropouts may be kept in school, but the diplomas they receive are not backed by skills and knowledge".<

The g factor, Arthur R. Jensen